Workshop Landwirte, Gärtner und andere Selbstständige in Familienbetrieben:
Wieviel Betrieb verträgt meine Familie

Die Balance finden zwischen betrieblichen, familiären und anderen eigenen Interessen

Die meisten Selbstständigen in Familienbetrieben lieben ihren Beruf. Doch oft ist das Arbeitspensum so groß, dass man als "Chef" selbst und ständig arbeitet und dabei die Zeit mit der Partnerin, den Kindern oder einem Hobby zu kurz kommen.

Ist diese Situation von Ihnen wirklich so gewünscht und ist sie unveränderbar? Aber wie schafft man es, sich auch mal vom Betrieb frei zu machen und was genau wollen Sie dann eigentlich tun?

Es ist eine Kunst, die Balance zu finden zwischen betrieblichen, familiären und eigenen Interessen und Bedürfnissen. Machen Sie sich auf den Weg...

Inhalt:

  • Was schätzen Sie an Ihrer Situation?
  • Was macht Sie unzufrieden, was kommt zu kurz?
  • Was sind die Hindernisse?
  • Was muss passieren, damit zumindest einige Ihrer Wünsche Realität werden?

Zielgruppen: Landwirte, Gärtner, Lohnunternehmer und andere Selbstständige in Familienbetrieben

Methoden: Gespräche in der Runde und in kleinen Gruppen

Referentin: Ute Buschhaus, Dipl Ing agr,
Coach und Psychotherapeutin (HPG)

Hintergrund - am Beispiel von Landwirten

Situationsbeschreibung und Fragestellungen werden beispielhaft konkret für Landwirte geschildert. Die Kernfragen der Balance zwischen Arbeit und Familie sind bei vielen Selbständigen in Familienbetrieben ähnlich.

Viele Landwirte arbeiten so viel wie Top – Manager. Wo bleibt da noch Zeit und Raum für Partnerin, Kinder, Hobby? Sind Sie und Ihre Familie zufrieden mit dem, wie es ist? Was wollen Sie außer der Arbeit im Betrieb sonst noch? Und was muss passieren, damit das Realität wird?

Die meisten Bauern sind leidenschaftlich und gerne Bauern. Freier Unternehmer sein, viel draußen, mit Tieren und Maschinen arbeiten, keine langen Anfahrtswege zur Arbeit im Auto, immer zu Hause und somit zum Beispiel auch für Kinder erreichbar. Doch meist kommt die Zeit mit der Partnerin zu kurz, ebenso die Zeit mit den Kindern, geschweige denn Zeit für sich selbst und ein Hobby.

Viele Partnerinnen haben nicht nur einen Mann geheiratet, sondern auch noch einen Betrieb und zwei Altenteiler. Manche engagieren sich im Betrieb, manche suchen ihre Sache in anderen Bereichen. Fast immer ist der Umzug auf einen Betrieb für sie mit einem starken Wandel des Lebensstils verbunden. Viele wünschen sich, mehr Zeit mit dem Partner zu verbringen.

Die meisten Kinder auf Bauernhöfen haben ein Spielparadies. Doch Papa hat nie Zeit, und Urlaub wie alle anderen in der Klasse machen, das gibt es für sie kaum. Da suchen sich manche später doch lieber einen anderen Beruf aus, anstatt den elterlichen Bterieb zu übernehmen.

Was kommt zu kurz in Ihrem Alltag? Was soll mehr Raum bekommen? Wie schafft man es, sich auch mal vom Betrieb frei zu machen? In dem Workshop über wir uns in der Kunst, die Balance zu finden zwischen betrieblichen, familiären und eigenen Interessen und Bedürfnissen.

Ohne Frauen geht nichts – also am besten Partnerin mitbringen.